Groß denken. Bis in jede Wohnung.
Martin Bruch verbindet Planung, Gebäudetechnik, eigene Vorfertigung und Baustellenorganisation für anspruchsvolle Wohnungsbauprojekte bis zu 500 Wohneinheiten.

Viele Wohnungen. Ein technisches Gesamtsystem.
Ein Wohnungsbauprojekt ist mehr als die Summe einzelner Wohnungen. Gebäude, Geschosse, Schächte, Bauabschnitte, Gewerke und Termine müssen technisch und organisatorisch zusammenpassen.
Martin Bruch plant und realisiert Gebäudetechnik für Mehrfamilienhäuser, Wohnanlagen und größere Wohnungsbauprojekte. Dabei behalten wir die einzelne Wohnung ebenso im Blick wie das Gesamtsystem.
Erfahrung für große Projekte. Verantwortung für jede einzelne Wohnung.

Gebäudetechnik beginnt vor der Montage
Gute Gebäudetechnik entsteht nicht erst auf der Baustelle. Je früher die technischen Anforderungen abgestimmt werden, desto besser lassen sich Leitungswege, Schächte, Technikräume, wiederkehrende Installationen und Montageabläufe berücksichtigen.
Abhängig vom Auftrag prüfen wir Planungsunterlagen, definieren Schnittstellen und bereiten die Ausführung vor. Dabei stimmen wir uns mit Architektur, Tragwerk, Elektro, Brandschutz, Trockenbau und weiteren Projektbeteiligten ab.
Großer Wohnungsbau braucht nicht nur mehr Material, sondern mehr Planung, Struktur und Koordination.

Heizung und Wärmeversorgung passend zum Gebäude
Welche Wärmeversorgung sinnvoll ist, hängt vom Gebäude und vom jeweiligen Projekt ab. Mögliche Konzepte sind unter anderem Fernwärme, Wärmepumpen, zentrale Wärmeerzeugung oder hybride Systeme.
Martin Bruch integriert die gebäudeseitige Wärmeversorgung, soweit dies zum beauftragten Leistungsumfang gehört. Dazu können Übergabestationen, Wärmetauscher, Heizzentralen, Heizkreise, Hydraulik, Regelung und Warmwasser gehören.
Auch Wärmepumpensysteme und Kaskaden können projektbezogene Optionen sein. Ob sie eingesetzt werden, entscheidet die technische Planung.

Sanitär, Warmwasser und Installationsstränge
Sanitärtechnik im Wohnungsbau reicht weit über einzelne Badezimmer hinaus. Trinkwasser, Warmwasser, Zirkulation, Abwasser, Fallleitungen, Steigleitungen, Vorwandinstallationen und Installationsschächte müssen über mehrere Geschosse und Wohnungen hinweg zuverlässig funktionieren.
Was sich in vielen Wohnungen wiederholt, sollte systematisch geplant werden. Dabei spielen unter anderem Leitungswege, Druckverhältnisse, Absperrbereiche, Schallschutz, Brandschutz, Dämmung und Wartbarkeit eine Rolle.
Ein Badezimmer ist sichtbar. Die Technik dahinter muss über das gesamte Gebäude funktionieren.

Eigene Vorfertigung in Velten
Wiederkehrende Installationen können abhängig vom Projekt bereits vor dem eigentlichen Einbau vorbereitet werden. Dazu können Vorwandelemente, Installationsgruppen und sanitäre Installationsstränge gehören.
Vorfertigung kann helfen, Arbeitsschritte zu strukturieren, wiederkehrende Installationen einheitlich vorzubereiten und Montageabläufe auf der Baustelle planbarer zu gestalten.
Die vorbereiteten Elemente müssen anschließend zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort und für den richtigen Bauabschnitt bereitstehen. Deshalb gehören Vorfertigung und Baustellenlogistik unmittelbar zusammen.
Je größer die Wiederholung, desto wertvoller wird gute Vorbereitung.

Lüftung und weitere technische Systeme
Moderne Wohngebäude können ein abgestimmtes Lüftungskonzept benötigen. Je nach Projekt kommen zentrale oder dezentrale Systeme, Abluftanlagen oder Wohnungslüftungen infrage.
Zu berücksichtigen sind unter anderem Luftmengen, Leitungswege, Schächte, Schallschutz, Brandschutz, Filter, Regelung, Wartung und Elektroanschlüsse. Je dichter die Gebäudehülle, desto wichtiger ist ein durchdachtes Lüftungskonzept.
Auch Kühlung oder Temperierung kann bei bestimmten Wohnungsbauprojekten relevant sein. Ob und in welcher Form, hängt vom Gebäudekonzept und den Komfortanforderungen ab.

Neubau oder Bestand: unterschiedliche Anforderungen
Im Neubau können Technikzentralen, Schächte, Steigleitungen, Wohnungsverteilungen, Heizflächen und Versorgungssysteme frühzeitig aufeinander abgestimmt werden.
Bei Bestandsgebäuden müssen dagegen vorhandene Leitungen, Schächte, Technikzentralen und Gebäudestrukturen berücksichtigt werden. In bewohnten Häusern kommen Zugänge zu Wohnungen, Bauabschnitte, Versorgungsunterbrechungen, Sauberkeit und Terminorganisation hinzu.
Ob Neubau, Sanierung oder Strangmodernisierung: Der passende Ablauf wird aus den konkreten Projektbedingungen entwickelt.

Planen, vorbereiten, montieren, prüfen, übergeben
Professionelle Projektabwicklung folgt einem klaren Prozess:
- Projekt und Anforderungen verstehen
- Planung und Schnittstellen abstimmen
- Arbeitsvorbereitung und Vorfertigung organisieren
- Material und Montageabläufe koordinieren
- Gebäudetechnik fachgerecht montieren
- Systeme prüfen, einstellen und in Betrieb nehmen
- Dokumentation und Übergabe vorbereiten
Montiert ist nicht automatisch fertig. Entscheidend ist, dass die technischen Systeme im Gebäude funktionieren und später betrieben, gewartet und geprüft werden können.

Bis zu 500 Wohneinheiten. Mit Blick für jedes Detail.
Martin Bruch besteht seit 1904. Über 120 Jahre Erfahrung im Handwerk verbinden wir mit moderner Planung, eigener Vorfertigung und strukturierter Gebäudetechnik.
Wir realisieren Projekte bis zu 500 Wohneinheiten und arbeiten dabei mit Wohnungsunternehmen, Bauträgern, Projektentwicklern, Generalunternehmern, Bauherren, Architekten und Fachplanern zusammen.
Wir bauen nicht einfach Technik in viele Wohnungen. Wir planen, organisieren und realisieren Gebäudetechnik als Gesamtsystem – vom ersten Plan bis zur funktionierenden letzten Wohnung.
Sie planen ein Wohnungsbauprojekt?
Erzählen Sie uns kurz von Ihrem Vorhaben. Nennen Sie uns gerne Projektphase, Standort, Gebäude- und Wohnungsanzahl sowie die Bereiche der Gebäudetechnik, die Sie vergeben möchten. Gemeinsam klären wir den nächsten sinnvollen Schritt.