Wärmepumpe? Erst das Gebäude verstehen.
Für Neubau, Modernisierung und Wohnungsbau: Martin Bruch plant Wärmepumpen nicht als Einzelgerät, sondern als Teil Ihrer gesamten Wärmeversorgung. Denn Gebäude, Wärmebedarf, Wärmequelle, Heizflächen, Warmwasser, Hydraulik, Regelung und Stromversorgung müssen zusammenpassen.

Eine gute Wärmepumpe beginnt mit einer guten Planung
Eine Wärmepumpe nutzt Umweltwärme aus der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser und hebt deren Temperaturniveau technisch an. Für ihren Betrieb benötigt sie elektrische Energie.
Wie gut eine Anlage funktioniert, hängt deshalb nicht allein vom Gerät ab. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Gebäude, Wärmebedarf, Wärmequelle, Wärmepumpe, Heizflächen, Warmwasserbereitung, Hydraulik, Regelung und Stromversorgung.
Wir stellen nicht einfach eine Wärmepumpe auf. Wir planen das Wärmesystem, das zu Ihrem Gebäude passt.

Passt eine Wärmepumpe zu meinem Gebäude?
Das lässt sich in vielen Fällen gut einschätzen, wenn wir uns Ihr Gebäude und Ihre bestehende Heizung ansehen. Relevant sind unter anderem Gebäudeart, Baujahr, Wohnfläche, energetischer Zustand, bisheriger Energieverbrauch, Heizflächen, Warmwasserbedarf und mögliche Aufstellorte.
Das Baujahr allein entscheidet nicht über die Eignung. Auch ein älteres Gebäude kann passende Voraussetzungen bieten. Umgekehrt ist nicht jedes Gebäude ohne weitere Prüfung für eine Wärmepumpe geeignet.
Wärmepumpe im Altbau? Erst prüfen, dann entscheiden.

Altbau, Heizkörper oder Fußbodenheizung
Fußbodenheizungen arbeiten häufig mit vergleichsweise niedrigen Heizwassertemperaturen und bieten damit gute Voraussetzungen für einen effizienten Wärmepumpenbetrieb. Sie sind jedoch keine zwingende Voraussetzung.
Auch vorhandene Heizkörper können mit einer Wärmepumpe funktionieren. Entscheidend ist, ob sie bei den vorgesehenen Systemtemperaturen ausreichend Wärme an die Räume abgeben. Je nach Ergebnis können die bestehenden Heizkörper bleiben, einzelne Heizflächen angepasst oder weitere Maßnahmen am Gebäude sinnvoll sein.
Nicht alles austauschen. Erst prüfen, was technisch tatsächlich erforderlich ist.

Welche Wärmepumpe passt?
Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen die Außenluft und werden häufig eingesetzt. Bei der Planung müssen Aufstellort, Schall, Luftführung, Abstände, Kondensat, Leitungswege und Wartungszugang berücksichtigt werden.
Sole-Wasser-Wärmepumpen nutzen Wärme aus dem Erdreich. Erdsonden oder andere Erschließungssysteme sind nur möglich, wenn Grundstück, Geologie, Genehmigungen und Platzverhältnisse dafür geeignet sind. Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzen Grundwasser; auch hier müssen die örtlichen technischen und rechtlichen Voraussetzungen geprüft werden.
Ob Monoblock oder Split, Innen- oder Außeneinheit: Die geeignete Bauart hängt von der Anlage und der Einbausituation ab.

Effizienz entsteht im gesamten Heizsystem
Die Heizlast ist eine wichtige Grundlage für die Dimensionierung. Eine Wärmepumpe sollte nicht möglichst groß, sondern passend ausgelegt sein.
Auch die notwendige Vorlauftemperatur, Heizkurve, Volumenströme, Heizkreise, Pumpen, Ventile, Speicher und der hydraulische Abgleich beeinflussen den Betrieb. Je niedriger die benötigte Heizwassertemperatur sein kann, desto günstiger sind häufig die Voraussetzungen für einen effizienten Betrieb.
Die Jahresarbeitszahl beschreibt vereinfacht das Verhältnis zwischen abgegebener Wärme und eingesetzter elektrischer Energie über einen längeren Zeitraum. Konkrete Werte oder Betriebskosten lassen sich jedoch erst sinnvoll einschätzen, wenn die tatsächlichen Bedingungen des Gebäudes bekannt sind.

Warmwasser und Photovoltaik sinnvoll verbinden
Eine Wärmepumpe kann neben der Raumheizung auch Warmwasser bereitstellen. Dafür müssen Personenzahl, Speichergröße, gewünschter Komfort, gleichzeitige Nutzung, Temperaturen und das gesamte Anlagenkonzept berücksichtigt werden. Anforderungen an die Trinkwasserhygiene und Energieeffizienz gehören dabei zusammen.
Wärmepumpe und Photovoltaik können sich sinnvoll ergänzen. Der selbst erzeugte Strom kann einen Teil des Strombedarfs der Wärmepumpe decken. Gerade im Winter sind Wärmebedarf und solare Stromproduktion jedoch nicht immer gleich hoch. Heizen wird durch Photovoltaik daher nicht automatisch kostenlos.

Vom privaten Zuhause bis zum großen Wohnungsbau
Im Neubau können Gebäude, Flächenheizung, Warmwasserbereitung, Photovoltaik und Regelung von Anfang an aufeinander abgestimmt werden. Im Bestand betrachten wir zunächst die vorhandene Heizungsanlage, Heizflächen, Rohrleitungen, Warmwasserspeicher und den Gebäudezustand.
Für Mehrfamilienhäuser und Wohnungsbauprojekte kommen zusätzliche Aufgaben hinzu: zentrale Wärmepumpensysteme, Kaskaden, Heizzentralen, Warmwasserkonzepte, Hydraulik, Regelung, TGA-Planung, Vorfertigung und die Abstimmung mit anderen Gewerken. Martin Bruch realisiert Projekte bis zu 500 Wohneinheiten.
Auch geeignete gewerbliche Gebäude können betrachtet werden. Nutzung, Heizlast, Warmwasser, Nutzungszeiten, Prozessanforderungen und ein möglicher Kühlbedarf müssen dabei individuell geprüft werden.

Wartung, Optimierung und Service
Auch eine Wärmepumpenanlage sollte entsprechend ihrer Technik und den Herstellervorgaben geprüft und gewartet werden. Dabei können Betriebswerte, Hydraulik, Pumpen, Wärmetauscher, Außeneinheit, Kondensatführung, Regelung und der allgemeine Anlagenzustand betrachtet werden.
Bei einer Störung helfen Angaben zum Hersteller, Modell, Fehlercode und Zeitpunkt des Problems bei der Vorbereitung des Serviceeinsatzes. Ein Fehlercode ersetzt jedoch keine fachliche Diagnose. Auch bei hohem Stromverbrauch, unzureichender Raumtemperatur oder ungewöhnlicher Vereisung sollte das Gesamtsystem geprüft werden.
Wärmepumpe passend zu Ihrem Gebäude planen
Sie möchten wissen, ob eine Wärmepumpe für Ihr Haus, Ihren Neubau oder Ihr Bauprojekt geeignet ist? Beschreiben Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Martin Bruch ordnet die technischen Voraussetzungen ein und bespricht mit Ihnen die nächsten sinnvollen Schritte.